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11.02.2012, 11:01 Uhr | Christiane Adam - Lingener Tagespost
Als die CDU-Frau mit der roten Socke tanzte
Maria Gehring und Wolfgang Schüttler geehrt
Maria Gehring und Wolfgang Schüttler sind am Donnerstagabend zur Ehrenratsdame bzw. zum Ehrenratsherrn des Ortsrates Darme ernannt worden.
Ehrungen beim Ortsrat Darme, von links: Werner Hartke (Ortsbürgermeister), Heinz Gehring, Maria Gehring (Ehrenratsdame), Wolfgang Schüttler (Ehrenratsherr), Benita Schüttler und Dieter Krone (Oberbürgermeister). Foto: Christiane Adam
An Schüttler gewandt, betonte der Ortsbürgermeister, wie sehr er den fairen Diskussionsstil des SPD-Politikers schätze, der oftmals auf sich alleine gestellt gewesen sei. Für den Ortsteil sei man dennoch immer zu einem positiven Ergebnis gekommen.
Oberbürgermeister Dieter Krone überbrachte die Ehrenurkunden aus dem Rathaus sowie den Dank der Stadt Lingen. Es mache dies den Politiker aus: Auch einmal Entscheidungen zu treffen, die nicht unbedingt populär seien. Der ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker müsse zudem damit rechnen, in der Nachbarschaft darauf angesprochen zu werden. „Ohne das ehrenamtliche Engagement ist keine kommunalpolitische Gestaltung möglich.“ Dass auch
die Lebenspartner das Engagement mittragen müssen, sollte nicht als selbstverständlich genommen werden.
Auch die Geehrten selbst kamen zu Wort. Maria Gehring erzählte, sie sei damals wie die Jungfrau zum Kinde in die Kommunalpolitik gekommen. Dann sei sie sehr rasch CDU-Vorsitzende geworden. Ein Erlebnis mit ihrem Ratskollegen Schüttler gab sie sichtlich belustigt zum Besten: Auf einem Geburtstag hätte sie mit der „roten Socke“ getanzt. Anschließend hätten beide von allen Seiten: „Das geht doch nicht“ zugeraunzt bekommen.
Schüttler genoss es nach eigenen Worten, dass er nun einmal länger reden durfte. Das sei ihm als SPD-Minderheit nicht immer vergönnt gewesen. Schüttler bezeichnete den Ortsrat Darme als „super Team“, das stets zum Wohl des Ortsteiles ausgezeichnet zusammengearbeitet habe. Anhand einer mit Gesangseinlagen vorgetragenen Geschichte ermahnte er den neuen Ortsrat: „Überseht die göttliche Eingebung nicht!“
aktualisiert von Simon Göhler, 08.03.2012, 23:05 Uhr
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